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"Freie" und Feste zusammen am 6.1. beim ver.di - Infotag am Standort Berlin
Spalier bei den Tarifverhandlungen am 16.2.

Wie alle öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten beschäftigt auch die Deutsche Welle zahlreiche sogenannte „nicht-programmgestaltende Mitarbeiter“ (NPG) als Freie. Dies sind vor allem die Mitarbeiter, die mit ihrer Arbeit Tag für Tag dafür sorgen, dass das Programm überhaupt auf Sendung gehen kann – Kameraleute, Cutter, TonIngs, Studioleute (AVDs, Prodings, Bimis, SG, Serverfahrer, usw…), Maskenbildner, Grafiker, IT, Support, Disponenten,…. also wir!

Wie sich in den letzten Jahren nun anhand erfolgreicher Festanstellungsklagen von NPGs bis hin zum Bundesarbeitsgericht gezeigt hat, verstößt die Praxis, uns als Freie zu beschäftigen, gegen geltendes Arbeitsrecht.

Das heißt: NPGs sind aufgrund ihrer Tätigkeit Arbeitnehmer und entsprechend zu behandeln.

Tatsächlich aber werden uns seit Jahr und Tag viele unserer Arbeitnehmerrechte vorenthalten, indem wir als Freie zur Verfügungsmasse der Sendeanstalten gemacht werden. Vor allem hinsichtlich des Kündigungsschutzes tragen wir ein großes Risiko, wenn die Sender unter Spardruck geraten.
Bei der DW ist dieser Druck besonders hoch und erklärtes Ziel der Geschäftsleitung ist es, gerade bei Produktionsmitarbeitern und anderen NPGs Personalkosten zu sparen, d.h. die Mitarbeiterzahlen und/oder deren Beschäftigungszeiten zu reduzieren.

Die Zeit für eine Lösung drängt!… und ist dabei günstig wie nie, denn die Kollegen und Kolleginnen, die in der letzten Jahren ihre Statusklagen erfolgreich durchgekämpft haben, haben mit ihrem Engagement eine gute Grundlage geschaffen, die es jetzt zu nutzen gilt.

Wer will, dass sich etwas ändert, kann jetzt etwas tun!

Auch Gewerkschaften wie ver.di haben dies erkannt und stehen bereit, mit uns gemeinsam für die Durchsetzung unserer Arbeitnehmerrechte zu kämpfen. Beim Bayerischen Rundfunk ist mit Hilfe von ver.di letztes Jahr gelungen, einen Tarifvertrag zu verhandeln, der den dort arbeitenden NPG-Mitarbeitern den Weg in unbefristete Festanstellungen ermöglicht.

Dies können wir gemeinsam mit der ver.di Tarifkommission auch bei der Deutschen Welle erreichen – wenn wir entschlossen und zahlreich sind!

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